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Loafer für Herren aus Leder und aus Kunstleder, in Schwarz, Braun und Camel. Gut die Hälfte dieser Auswahl ist Kunstleder, ein gutes Drittel echtes Leder: beide haben ihren Platz, und wir sagen Ihnen, welchen.
Echtes Leder ist teurer und verlangt Pflege. Es lohnt sich nicht immer, und es lohnt sich ganz klar in drei Fällen:
Sie tragen das Paar mehrmals pro Woche
Leder gibt an den Stellen nach, an denen Ihr Fuß Platz braucht. Nach einem Monat haben Sie einen Schuh, den kein Kunstleder nachbildet.
Siehe auch: Loafer aus Leder
Sie stehen oder gehen viel
Leder lässt Luft durch. Am Ende eines zwölfstündigen Tages merkt man den Unterschied deutlich.
Sie wollen das Paar Jahre behalten
Ein gepflegtes Lederpaar lässt sich neu besohlen. Bei Kunstleder lohnt das den Aufwand nicht.
Wenn die Schuhe im Regen stehen, wenn sie zwei Mal im Monat getragen werden, oder wenn Sie schlicht keine Lust auf Pflege haben. Kunstleder nimmt kein Wasser auf, verliert nicht die Form und braucht nichts außer einem Tuch. Es dehnt sich allerdings nicht: wählen Sie im Zweifel die größere Größe.
In dieser Kategorie ist es das häufigste Obermaterial, und das ist kein Nachteil, solange man weiß, was man kauft.
Zwei Tage hintereinander dasselbe Paar
Ein Schuh braucht 24 Stunden, um zu trocknen. Zwei Paare im Wechsel halten zusammen länger als drei Paare nacheinander.
Die Creme in der Farbe daneben
Nehmen Sie eine Nuance heller als das Leder, nie dunkler. Dunkler sammelt sich in den Nähten und zeichnet Ränder.
Ohne Schuhanzieher hineinsteigen
Der Fersenrand knickt ein und kommt nicht zurück. Das ist der häufigste Grund, warum ein Loafer nach einem Jahr müde aussieht.